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Goldschmuck
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Goldschmuck

Goldschmuck erfreut sich seit jeher und auch heute noch einer ungemein großen Beliebtheit. Dies hat sicher verschiedene Gründe. Zum einen ist das Edelmetall wohl der Klassiker im Bereich des Schmucks. Ob alleine oder mit anderen Metallen, Perlen oder sonstigen edlen und unedlen Stoffen kombiniert, Gold wirkt immer schmückend und festlich. Wer den gelblich goldenen Ton nicht mag findet zudem auch noch andere Farbtöne wie Rotgold oder Weißgold. Hinzu kommt, dass echter Goldschmuck, wie auch jede andere Art von Gold, einen recht hohen Wiederverkaufswert hat und somit zugleich eine gewisse Kapitalanlage ist. Allerdings unterliegt der Goldpreis mitunter starken Schwankungen. Dies trifft jedoch eher die von der Goldgewinnung lebende Bevölkerung als den Besitzer von Goldschmuck. Die erste Gewinnung und Nutzung von Gold geht bis auf die Kupferzeit zurück. Seitdem haben sich die unterschiedlichsten Verfahren zur Gewinnung von Gold entwickelt. 2005 betrug der weltweite Gesamtgoldbestand etwa 153.000 Tonnen, was einer Pro-Kopf-Menge der Weltbevölkerung von umgerechnet 25,5 Gramm entspricht.

Der Reinheitsgrad von Gold beziehungsweise dem daraus entstandenen Schmuck wird in Karat angegeben. Reines Gold, das sogenannte Feingold hat 24 Karat. Durch Einführung des metrischen Systems wurde jedoch eine Promilleangabe gewählt. So entspricht beispielsweise die Angabe 750 einem Goldanteil von 750 von 1000, also drei Vierteln beziehungsweise 18 Karat. Bezüglich der Reinheit des Goldes gilt selbstverständlich, dass Goldschmuck umso wertvoller ist, je größer der Anteil an reinem Gold ist beziehungsweise je höher die Karatzahl. Somit lässt sich auch der Wert von Goldschmuck objektiver miteinander vergleichen. Sichtbar ist der Reinheitsgrad des Goldes an den Schmuckstücken jedoch in aller Regel nicht.